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In
der zu 98 % von Christen bewohnten Stadt Egudene
im Kreis Enugu (Nigeria) wurde durch deutsche Spenden
die Einrichtung einer kleinen Krankenstation ermöglicht.
Davor gab es nichts. Unfälle mit starkem Blutverlust
bedeuteten immer den sicheren Tod.
Mit Blessuren,
Infektionen und auch schwersten Verletzungen
konnten die Menschen lediglich die traditionellen
"Heiler" aufsuchen - der klassische Medizin-Mann
Afrikas. Hühnerknochen und rituelle Beschwörungsformeln
taugen aber nur wenig, wenn ernsthafte Erkrankungen
vorliegen, oft verschlimmerte sich die Situation
dadurch nur noch weiter. Bestenfalls konnten die
Menschen nachgemachte, gefälschte Medikamente für
viel Geld kaufen, die jedoch mangels Wirkstoff keinerlei
Zweck erfüllten.
Frauen
gebaren ihre Kinder an der Rückseite ihrer
Häuser, die Sterblichkeitsrate für Mutter und Kind
war sehr hoch. Bei Problemen konnten sie keinerlei
Hilfe erwarten, niemand konnte helfen. Komplikationen
bedeuteten oft den Tod für Mutter und Kind.
Die Situation
jetzt

Der
Betrieb der Station ist begonnen, jedoch fehlt es
vorne und hinten am Nötigsten. Einfache Dinge wie
Tische oder Stühle, eine Wanduhr (zur Pulskontrolle),
ein Stethoskop oder Thermometer, u.s.w., sind nicht
vorhanden.


Ohne
die Arbeit der katholischen Schwestern wäre der
Betrieb der Station nicht möglich. Die Mitarbeiter
arbeiten zum Teil ehrenamtlich.


Das
Arztzimmer ist vorsichtig ausgedrückt "spartanisch"
ausgestattet, Untersuchungen werden unter einfachtsten
Umständen durchgeführt. Einfach, aber oft die einzige
Hilfe die die arme Landbevölkerung überhaupt erhalten
kann.
Die
Sterblichkeitsrate ist zurückgegangen, die hygienische
Situation hat sich verbessert, die Anzahl der Infektionen
ist rückläufig.
Dadurch,
dass die Menschen eine bessere Gesundheitsversorgung
erhalten, sind insgesamt weniger Krankheitsfälle
aufgetreten.
Resultierend
aus der besseren Gesundheitssituation der Menschen
sind diese nun in der Lage ihre Felder besser zu
bestellen und können Gewinne daraus erzielen. Mit
diesem Geld ist es ihnen dann möglich zum Beispiel
die Schulgebühren ihrer Kinder zu bezahlen und diesen
eine Ausbildung zu ermöglichen. Mit Schulbildung
und Beruf ausgestattet haben diese Kinder die besten
Starthilfen um langfristige Veränderungen und Verbesserungen
für ihr eigenes Umfeld und letztlich auch für das
ganze Land aus eigener Kraft zu bewirken.
Ein
positiver Kreislauf den es gilt im Gang zu halten.
Wer
Gutes tut, dem wird Gutes widerfahren.
Für Rückfragen oder weitere
Informationen senden Sie uns bitte eine E-Mail an

Wenn
Sie es wünschen, werden wir auch telefonisch mit
Ihnen in Kontakt treten.
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